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Alarmstufe 2 Übung in St. Georgen am Walde

OAW Wolfgang Etzelsdorfer am 14. Oktober 2016 - 1031 Zugriffe

IMG_7766 Am Sonntag, den 9. Oktober 2016 fand in St. Georgen/ Walde eine großangelegte Feuerwehrübung statt. 8 Feuerwehren mit 96 Feuerwehrleuten, sowie das Rote Kreuz mit 28 freiwilligen  Helferinnen und Helfern und die Polizei nahmen an dieser hervorragend vorbereiteten Großübung teil.

24 Schülerinnen und Schüler der NMS St. Georgen am Walde stellten die verletzten Personen dar.

Der Bürgermeister von St. Georgen am Walde, Dipl.- Ing. Dr. Franz Hochstöger war ebenfalls anwesend und beobachtete den gesamten Übungsablauf sehr interessiert.

Auch unser Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Stephan Prinz nahm sich an diesem Sonntag Nachmittag Zeit um am Übungsgeschehen teilzunehmen..

Übungsannahme war ein Brand in der Nähe der Turnhalle im KG bei der es eine komplette Schulklasse nicht mehr rechtzeitig ins Freie schaffte. Oberstes Gebot war die Rettung dieser 24 vermissten und teilweise schwer verletzten Kinder unter Einsatz des schweren Atemschutzes.

Kommandant HBI Peter Spiegl setzte hierbei eine neue und sehr erfolgreiche Technik ein. Der Atemschutztrupp, welcher mit der Suche von vermissten Personen betraut ist, gibt diese Person an einem vorher festgelegten Punkt im Gebäude an einen anderen Trupp weiter. Dieser Trupp bringt nun die Person ins Freie, wo eine sichere medizinische Weiterversorgung gewährleistet ist. Der “suchende” Trupp kann durch diese Zeitersparnis sofortwieder mit der weiteren Personensuche fortfahren. Der große Vorteil liegt auf der Hand. Der tiefer im Gebäude arbeitende Atemschutztrupp ist bereits mit Teilen des Gebäudes vertraut und weiß genau welche Räume er bereits durchsucht hat. Durch diese Methode kann wertvolle Atemluft vom Trupp gespart werden und somit vermisste Personen wesentlich schneller aus ihrer lebensbedrohlichen Situation gerettet werden.

Um während der Übung die Wasserversorgung sicher zu stellen wurde eine Zubringerleitung über eine sogenannte Relaisschaltung von einem etwas weiter entfernten Teich aufgebaut.

Das Rote Kreuz St. Georgen am Walde hatte den schwierigen Teil der Versorgung und des Abtransportes  der Verletzten Schüler  in die umliegenden Krankenhäuser zu bewerkstelligen. Zu diesem Zweck wurde von den 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Sanitätshilfsstelle (San Hist) aufgebaut, um bei diesem Großschadensereignis für die zahlreichen Verletzten Personen eine optimale Versorgung zu sichern.  Der sogenannte San Hist besteht aus einer Triagestelle (Übernahme der Verletzen von der Feuerwehr kommend und erste Sichtung), einem Behandlungsraum (Versorgung der Verletzen), einem Transportraum (Abtransport der Verletzten), einer Material- und Meldestelle und einer mobilen Leitstelle. Der Einsatz wurde von Abt. Kdt. Bruno Frühwirth bestens geleitet. Das Rote Kreuz St. Georgen am Walde bedankt sich an dieser Stelle beim Kommando der Freiwilligen Feuerwehr für die Teilnahmemöglichkeit an dieser überaus lehrreichen Übung.

Bei der Schlussbesprechung bedankte sich Abschnittsfeuerwehrkommandant Stephan Prinz bei allen Teilnehmern, insbesondere bei Feuerwehrkommandant Peter Spiegl sehr herzlich und hob dabei die ausgezeichnete Vorbereitung dieser Übung hervor.

Bürgermeister Franz Hochstöger bedankte sich ebenfalls sehr herzlich und zeigte sich fasziniert von der hohen Motivation der beteiligten Einsatzkräfte.

Kommandant Peter Spiegl bedankte sich noch einmal bei allen Feuerwehrmitgliedern und im Besonderen bei den Mitgliedern der Rot Kreuz Dienststelle St. Georgen am Walde für die hervorragende Zusammenarbeit.

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Aktualisiert (27. Oktober 2016) - 1031 Zugriffe